KGW spendet für die türkische Stadt Samandag

05.03.2023Allgemein, SMV

2000 Euro kamen bei der Spendenaktion des Kopernikus-Gymnasiums für die Erdbebenopfer in der Provinz Hatay zusammen. Am vergangenen Freitag übergaben die beiden Schülersprecher Leah von Staden und Erik Schühle die Spendengelder an Hatice Gelen Emir, Vorstandsmitglied des Vereins „KibAu Salone“. Das Geld soll dazu beitragen, in der Stadt Samandag, aus der zahlreiche Vereinsmitglieder, darunter auch die Familie der KGW-Schülerin Leya Baytar, stammen, gezielt zu helfen.

Die Schülerinnen und Schüler des KGW waren von den Folgen des Erbebens am 6. Februar so betroffen, dass gleich mehrere Sammelaktionen durchgeführt wurden. Die SMV des Kopernikus-Gymnasiums organisierte zwei Kuchenverkäufe, bei denen insgesamt 490 Euro zusammenkamen.

Foto von links nach rechts:
Leya Baytar (Klasse 9b),
Dr. Manuela Weinschenk (Verbindungslehrerin),
Leah von Staden, Erik Schühle (SchülersprecherIn),
Hatice Gelen Emir,
Bedia Emir-Baytar (beide Verein „KibAu Salone“),
Michael Schellhammer (Schulleiter),
Christoph Merz (Verbindungslehrer)

Auch die KGW Bigband spielte in ihrem Benefizkonzert für die Erdbebenopfer und konnte knapp 700 Euro Spenden erzielen. Die SMV stockte letztlich den Betrag mit Einnahmen aus dem Schulprojekt „Schule als Staat“ auf 2000 Euro auf. Schulleiter Michael Schellhammer und die Verbindungslehrer Dr. Manuela Weinschenk und Christoph Merz waren sichtlich beeindruckt vom Engagement der Schülerschaft und freuten sich, mit „KibAu Salone“ einen Verein gefunden zu haben, der sich in der betroffenen Region gut auskennt und gezielt helfen kann. Hatice Gelen Emir bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern voller Respekt für ihre Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den Erdbebenopfern und schilderte die dramatische Situation ihres Heimatorts Samandag. Da die Stadt an der Grenze der Türkei zu Syrien, 25 Kilometer von Aalens Partnerstadt Antakya, liege und schwere Straßenschäden den Zugang dorthin erschwert hätten, sei dort bislang Hilfe nur spärlich angekommen. Jeder gespendete Euro werde, so das Vorstandsmitglied, zu 100 Prozent den Erdbebenopfern zugutekommen. Mittelfristig sollen die Gelder dazu eingesetzt werden, Sanitäranlagen und die schulische Infrastruktur wiederaufzubauen.

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