Katastrophenschutztag 25

26.07.2025Allgemein

Unsere Sechstklässler üben für den Katastrophenfall

Schon zum zweiten Mal führte das Kopernikus-Gymnasium vergangenen Freitag einen Katastrophenschutztag für alle Sechstklässler der Schule durch. In drei Stationen lernten die 47 Schülerinnen und Schüler Wichtiges über einen möglichen Katastrophenfall.
An der ersten Station erarbeiteten ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende der Malteser zusammen mit den Schülerinnen und Schülern, was ins Notfallgepäck muss:

Hygieneartikel, Ausweisdokumente, Nahrungs- mittel und Ladegeräte waren nur einige der wichtigsten Dinge. Es komme immer auf die Notlage und die Zeit, die man bis zur Evakuierung habe, an, so Dominik Ackermann von den Maltesern. Darüber hinaus erfuhren die Kinder, welche Gründe es für eine Evakuierung gibt: Neben Naturereignissen wie einer Überflutung gelten auch Schadensereignisse, Bombenfunde und Stromausfall zu den häufigsten Gründen in unserem Gebiet.

An der zweiten Station berichtete Polizist Julian Moldenhauer von den Aufgaben der Polizei, wenn eine Notlage eintritt. So kümmere sich die Polizei vor allem darum, die öffentliche Ordnung im Katastrophenfall aufrechtzuerhalten.

Wie der normale Arbeitsalltag eines Polizisten aussieht, wurde im zweiten Teil des Gesprächs behandelt. 

Geduldig präsentierte Moldenhauer jeden Gegenstand, den er an seiner Ausrüstung trug. Die Dienstwaffe schindete bei den Kindern sofort Eindruck. Ob er schon einmal einem Kind Handschließen angelegt habe, wollten mehrere Schüler wissen. Und auch hier konnte Julian Moldenhauer eine ganz klare Botschaft vermitteln: alle Gegenstände an der Uniform sind für Erwachsene gedacht, niemals für Kinder; Kinder dürfen immer zur Polizei kommen.

 

In länger anhaltenden Notlagen kommt dann Notfallnahrung zum Einsatz. Und dass diese sogar gut schmecken kann, konnten die Schülerinnen und Schüler am eigenen Leib erfahren. Ob es nun kakaohaltige Notfallnahrung war oder eine, die geschmacklich an Butterkekse erinnerte – den Kindern schmeckte beides. Notfallnahrung ist über Jahre lang haltbar und kann ohne Weiteres verzehrt werden. Nahrung, die ohne Zubereitung essbar ist, ist von größter Bedeutung, denn im Katastrophenfall habe man nicht immer Wasser oder Strom zur Verfügung, so Bernd Schiele von den Maltesern.

An der letzten Station lernten die Kinder ein Unterstützungsfahrzeug und einen Rettungswagen der Malteser kennen. Gebraucht wird das Unterstützungsfahrzeug, um Spitzenlasten zu senken, also im Fall von großflächigen Notlagen, bei denen Personal und Material knapp sind. Die Schülerinnen und Schüler durften selbst in die Wagen einsteigen, Fragen zu Geräten und Vorgehen stellen und auch das Blaulicht betätigen. 

Besonders das beeindruckte die Schüler sehr, wie sich in der anschließenden Feedbackrunde herausstellte. Ein rundum gelungenes Event ging schließlich nach knapp vier Stunden zu Ende. „Richtig cool“ fanden es nicht nur die Sechstklässler, sondern auch Raphael Tutsch vom KGW, der den Tag organisiert hatte.

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