Kammerchor begeisterte in St. Stephanus

21.08.2025AGs

Abschlusskonzert des Kammerchores des Kopernikus Gymnasiums Wasseralfingen des diesjährigen Schuljahres war ein Ohrenschmaus

Vom ersten Titel an war die Konzentration der Schülerinnen und Schüler des KGW Kammerchores spürbar. Klar intoniert und wunderbar geführt von ihrem Chorleiter Thomas Baur schwangen sich die schlanken Stimmen durch leises piano in Heinrich Schütz „Verleih uns Frieden“ und kräftige forte Klänge in Hugo Distlers „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“.

Dazu kamen Stücke der Moderne wie „Daemon“ von György Orbán, die dem Chor sicher einiges in den Proben abverlangt hatten, aber beim Konzert glitten die Sängerinnen und Sänger mit einer spielerischen Leichtigkeit über atemberaubend schnelle Passagen. Auch ohne Noten blieb die hervorragende Intonation und der gute Zusammenklang erhalten. Bei „Sing Alleluja, Clap Your Hands“ von Sally K. Albrecht wurde – wie es der Titel schon sagt – nicht nur gesungen, sondern auch geklatscht. Bei „Pulse“ von Robert T. Gibson entstand eine mehrstimmig gesungene und dargestellte Choreografie, die das Publikum so begeisterte, dass es spontanen Zwischenapplaus für die Darbietung gab.

Da der Kammerchor auch gerne unterwegs ist, waren auch Titel der Chorreisen ins Programm eingeflossen, sei es aus Südamerika oder auch aus Ungarn.

Die gezeigte Vielseitigkeit und die Stilsicherheit der Choristen war riesig. Auch bei „Brighter Days“ von Emile Sandé mit Gitarren-Begleitung wussten die Schülerinnen und Schüler zu punkten. Es war ein rundes Konzerterlebnis und ein absolut gelungener Abend, den der Kammerchor geboten hatte.

Am Ende wurden drei aus der großen Schar der Schülerinnen und Schüler mit einer Rose vom Chorleiter verabschiedet. Die Abiturienten werden im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein. Thomas Baur verband dies aber mit einer Einladung: im nächsten Jahr feiert der Kammerchor sein 20jähriges Jubiläum und da gibt es bestimmt eine Gelegenheit für alle Ehemaligen des Chores, mit dabei zu sein und gemeinsam zu singen.

Ohne Zugabe lies das Publikum aber den Chor nicht nach Hause gehen, so sorgte am Ende noch „Afterglow“ von Ed Sheeran mit Gitarren- und Cajonbegleitung für frohe Gesichter und beschwingte Herzen bei Choristen und Publikum, die anschließend noch einmal den jungen Stimmen den verdienten, langen Applaus zollten.

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